ZYKLON «IDAI»

Zyklon «Idai»: Notstand in Mosambik – Aufruf zur Mithilfe

Der Zyklon, der im März 2019 über Mosambik hinwegfegte, richtete grosse Schäden an. So ist auch ASEM in Beira betroffen. Es fehlt an allem: Trinkwasser, Nahrung, Unterkunft. Das Büro von ASEM in Beira und das Schulzentrum Macurungo wurden fast vollständig zerstört, das Schulzentrum Manga weist erhebliche Schäden auf.

Eltern und Kinder, die ihre Wohnungen verloren haben nutzen die Schulzentren als vorübergehenden Aufenthaltsort. ASEM benötigt dringend Spenden, um sie mit Trinkwasser und Lebensmitteln zu versorgen.

Der Wiederaufbau der Infrastruktur in Beira wird so bald als möglich in Angriff genommen. Auch hierzu benötigen wir Spenden.

Die Situation

Die Situation ist katastrophal, unvorstellbar. Tausende unserer Begünstigten verloren ihr ganzes Hab und Gut und ihre Häuser. Unsere Schulen und Zentren in Beira sind ohne Dächer, Fenster und einige Türen sind weg, einige Wände sind zerstört.

Die meisten Bäume wurden durch die Kraft des Windes (bis zu 280 km/h) abgeholzt oder entwurzelt, wobei sie oft über Häuser stürzten, sie zerstörten und Verletzungen und Todesfälle verursachten. Tausende von Familien sind vorübergehend in Schulen, Zentren, bei Verwandten oder Freunden untergebracht, die meisten ohne Essen und Trinkwasser.

ASEM beherbergt viele Familien unter den bestehenden Bedingungen der Infrastrukturen.

Epidemische Krankheiten wie Cholera treffen bereits viele Menschen. Malaria nimmt zu, Krankenhäuser sind überlastet. Mangel an Medikamenten.

Nach 10 Tagen ist das Trinkwasser (kanalisiertes Wasser) angekommen, aber nicht jeder hat Zugang dazu.

Strom ist noch nicht verfügbar. Die meisten Stromleitungen wurden zerstört. Die Kommunikation (Telefon) kehrte zurück, arbeitete aber sporadisch. Das Internet funktioniert mit vielen Schwierigkeiten oder ist nicht vorhanden.

Derzeit helfen wir unseren Begünstigten vor allem mit Nahrung und Wasser.

90% der Menschen in Beira haben fast alles verloren und unsere Hilfe ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

ASEM unterstützt rund etwa 6000 direkte Begünstigte. 2000 von ihnen sind schwer betroffen: Häuser wurden komplett zerstört und andere schwer beschädigt. Sie haben keinen Zugang zu Nahrung und kaum zu Trinkwasser.

Das Bildungsministerium forderte, dass alle Schulen den Betrieb möglichst schnell wieder aufnehmen.

Deshalb müssen wir zumindest unsere Schulgebäude bedachen, damit unsere 4500 Schüler vor Sonne und Regen geschützt sind.

Dringende Aktionen

  • Am dringendsten ist es im Moment, unseren Begünstigten für 2 Monate Nahrung und Wasser zu geben.
  • Eine Mahlzeit (Haferbrei) pro Tag für die 4500 Schulkinder für die nächsten 2 Monate.
  • Hygienematerial und Moskitonetze
  • Schulmaterial
  • Baumaterial zum Wiederaufbau der Wohnungen des Begünstigten
  • Baumaterial für den Wiederaufbau der ASEM-Schulen
  • Baumaterial zum Wiederaufbau der ASEM-Zentren

Wie können Sie helfen?

Ihre Spende kann einmalig oder wiederkehrend sein und wird wie folgt eingesetzt (Kostenangaben sind vom Wechselkurs und der Preisentwicklung abhängig):

  • Grundnahrungsmittel-Set für unsere Begünstigten für 2 Monate, Basiskit für 6000 Kinder CHF 23.50/Kind/Monat
  • Ein Brei pro Tag für die Schulkinder für 2 Monate, Porridge 4500 Kinder CHF 9/Kind/Monat
  • Hygienematerial und Moskitonetze für 2 Monate, Hygieneset für 6000 Kinder CHF 6/Kind/Monat, Kleidung, Schuhe & Moskitonetz CHF 56/Kind
  • Schulmaterial: Grundschule 2500 Kinder CHF 59/Kind, Sekundarschule 2000 Kinder CHF 200/Kind


Geplante Projekte

Falls Sie sich mit einem grösseren Betrag engagieren möchten, senden wir Ihnen gerne die entsprechenden Unterlagen:

  • Wiederaufbau der ASEM Macurungo Schule, CHF 49’000
  • Wiederaufbau der ASEM Manga Schule, CHF 62’000

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! 

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